Sicher kennenlernen
Sicherheitstipps
Neue Menschen kennenzulernen kann schön sein, ist aber nie völlig risikofrei. Kein Profilfoto und keine technische Prüfung garantiert Identität, Alter, Absichten oder Sicherheit einer Person.
Bevor ihr euch trefft
- Bleibe zunächst im Connu-Chat und teile Telefonnummer, Wohnadresse, Arbeitsplatz, Tagesabläufe oder andere private Angaben erst, wenn du dich damit wohlfühlst.
- Sende niemals Geld, Zugangscodes, Bankdaten oder Ausweiskopien. Misstraue Zeitdruck, angeblichen Notfällen, Investmentangeboten und Bitten, Geld für jemand anderen weiterzuleiten.
- Wähle für die ersten Treffen einen belebten, öffentlichen Ort. Eine Privatwohnung, ein abgelegener Ort oder die Abholung zu Hause sind kein guter Start.
- Informiere eine vertraute Person über Ort, Zeit und die Person, die du triffst. Vereinbart bei Bedarf einen Check-in.
- Plane Hin- und Rückweg selbst. Nimm ein geladenes Telefon mit und behalte die Möglichkeit, jederzeit unabhängig zu gehen.
Beim Treffen
- Einverständnis muss freiwillig, konkret und fortlaufend sein. Schweigen, frühere Zustimmung oder Alkohol- und Drogeneinfluss sind kein verlässliches Einverständnis. Ein Nein oder Zögern ist zu respektieren.
- Behalte Getränk, Telefon, Schlüssel und persönliche Gegenstände bei dir. Kenne deine eigenen Grenzen bei Alkohol oder anderen Substanzen.
- Vertraue deinem Gefühl. Du schuldest niemandem Höflichkeit, Nähe oder eine Erklärung; beende das Treffen, wenn du dich unwohl fühlst.
Danach oder bei einem Vorfall
Blockiere die Person, sichere relevante Informationen und melde Profil, Nachricht oder Treffen in Connu. Auch Verhalten bei einem persönlichen Treffen oder nach einem Wechsel auf einen anderen Messenger kann für die Sicherheit der Community relevant sein. Bei Straftaten oder unmittelbarer Gefahr wende dich an Polizei beziehungsweise Notruf. Unsere weiteren Wege findest du unter Support und Meldungen.
Sexuelle Gesundheit
Sprich offen über Grenzen, Schutz und Tests. Zustimmung kann jederzeit zurückgenommen werden. Informationen und Beratung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.